Mose in Egitto

Im Neapel des frühen 19. Jahrhunderts war die Zeitspanne, in der man in den Theatern Opern aufführen konnte relativ beschränkt, so dass es für die weltlichen Werke nur die ziemlich kurze Zeit von Weihnachten bis Karneval gab. In der folgenden Fastenzeit musste man sich religiösen Themen widmen. Diese Beschränkung mag ausschlaggebend dafür gewesen sein, dass Rossini 1818 mit seinem Mosè in Egitto einen Stoff des alten Testamentes vertonte. Musikalisch bewegt sich die Inszenierung auf sehr hohem Niveau. Die Stars des Abends sind Alex Esposito als Faraone, Sonia Ganassi als Elcia und der Chor unter der Leitung von Lorenzo Fratini. Esposito reißt das Publikum mit seinem profunden Bass, der eine hervorragend klare Diktion aufweist, zu regelrechten Begeisterungsstürmen hin. Der Chor hat in dieser Oper Gewaltiges zu leisten und präsentiert sich sehr homogen mit enormem Volumen.
Die Inszenierung von Graham Vick ist eher provokant. Der Konflikt zwischen Hebräern und Ägyptern wird als Konflikt zwischen Juden und Arabern/Palästinensern dargestellt.

Aufzeichnung aus Pesaro Dauer ca. 2 ½ Std. mit 1 Pause

 
 

Alle Daten

  • So, 25. Nov 11:30

Kinokalender

Mo Di Mi Do Fr Sa So
4

Bayreuth am 25.07. 18 Uhr

tannhaeuser

Vorverkauf / Reservierungen

Für normale Kinovorstellungen bzw. Opernübertragungen gibt es keine Reservierungen und keinen Vorverkauf. Wir haben einen der letzten großen Kinosäle im Chiemgau mit 230 Sitzplätzen (die nicht nummeriert sind). Sie können einfach kommen und finden immer einen Platz.

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Nur für ganz wenige Events (z. B. Fasching, Konzerte, ...) gibt es einen Vorverkauf, der dann rechtzeitig angekündigt wird.

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