Liebe Freunde und Besucher von Marias Kino!

Alles belebt sich gerade wieder und auch wir arbeiten auf die Wiederbespielung unseres geliebten Kinos hin. Sie haben sicherlich den Beschluss der bayerischen Staatsregierung verfolgt, nach dem die Kinos ab 15. Juni unter Beachtung der vorgegebenen Hygiene- und Sicherheitsauflagen wieder öffnen dürfen.

Wir werden noch einige Zeit benötigen, zum einen, weil noch einige Details der Vorgaben fehlen, zum anderen, weil wir noch eine Baustelle im Kino abschließen müssen: wir bekommen gerade eine moderne Holzpeletts-Heizung und – in der aktuellen Lage besonders wichtig – eine hochmoderne Lüftungsanlage. Sie wird für eine sehr gute Belüftung des Saales sorgen – ein gutes Gefühl in diesen Zeiten. Für den gesamten Besuchsablauf ergänzen wir aktuell unser hausinternes Hygienekonzept und passen es nochmals den Auflagen an.

Wir knobeln auch noch, wie wir der Auflage nach nummerierter Sitzplatzvergabe gerecht werden können. Freie Sitzplatzwahl ist nämlich nach den derzeitigen Vorgaben bis auf Weiteres nicht möglich. Die Abstandsregelung erlaubt uns die Vergabe von nur 50 Plätzen, was für ein Glück, dass unser Saal so großzügig ist! So werden wir entspannt gemeinsam, aber „auf Lücke“ wieder Kino erleben können.

Wir hoffen, ab Anfang Juli spielbereit zu sein und sichten schon eifrig die Filmstartlisten der Verleiher. Wir brennen natürlich darauf, wieder Filme zeigen zu können und Sie als unsere Gäste zu begrüßen. Ihre Sicherheit und Ihre Gesundheit sind uns ein wichtiges Gut und haben für alle  Ablaufplanungen Priorität.

Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Bis bald
Ihr Marias Kino Team

Gelobt sei Gott

Alexandre lebt mit Frau und Kindern in Lyon. Eines Tages erfährt er per Zufall, dass der Priester, von dem er in seiner Pfadfinderzeit missbraucht wurde, immer noch mit Kindern arbeitet. Er beschließt zu handeln und bekommt bald Unterstützung von zwei weiteren Opfern: François und Emmanuel. Gegenseitig geben sie sich Kraft und kämpfen gemeinsam dafür, das Schweigen, das über ihrem Martyrium liegt, zu brechen. Ihr Widerstand formiert sich und wird zu einer Lawine, die am Ende nicht mehr aufzuhalten ist …
Die tatsachengetreuen Ereignisse um den Missbrauchsskandal in Lyon hat François Ozon (Regie) in einem fiktionalen Film verarbeitet. Atemlose Bilder, immer im Wettlauf mit den aktuellen Entwicklungen, verleihen dem Film eine emotionale Wucht, der man sich kaum entziehen kann. Stilsicher und mitreißend erzählt und ausgezeichnet mit dem Großen Preis der Jury auf der Berlinale 2019, entstand eine erschütternde Bestandsaufnahme der Versäumnisse in der katholischen Kirche. [cp]

Regie
François Ozon
Darsteller
Melvil Poupaud, Denis Ménochet, Swann Arlaud, Éric Caravaca, Bernard Verley, Josiane Balasko, Martine Erhel
Länge
137 Minuten
FSK
ab 6 Jahren
Verleih
Frankreich/Belgien 2018
Trailer


 
 

Alle Daten

  • Do, 24. Okt 20:00
  • So, 27. Okt 20:00
  • Di, 29. Okt 20:00

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