Auch wir sind betroffen! Marias Kino muss auf Grund der staatlichen Verordnungen seinen Betrieb vorübergehend einstellen. Es ist nicht absehbar, wann wir wieder spielen können und unter welchen Randbedingungen dies stattfinden kann.

Wir wünschen unseren Besuchern und Freunden alles Gute: Bleiben Sie gesund!

 

 

Zum Kältepol der Erde – Der Treck der Verwegenen

Die eigentlich unmögliche Dokumentation
Kino-Live mit Andreas Sanders
Einmal im Jahr brechen russische Polarfahrer in schrottreifen Kettenfahrzeugen zum Kältepol der Erde auf. Ihr Konvoi bringt Treibstoff und Lebensmittel zur Forschungsstation Vostok im Herzen der Antarktis – wenn er denn ankommt. Die Raupenschlepper aus der Ära Breschnew und Temperaturen unter Minus 50 Grad machen die 1410 km zur Zitterpartie.
Vostok ist der wohl extremste „Ort“ auf der Erde und mehr als nur eine Forschungsstation. Vostok ist ein Symbol. Für starken Willen, der die russische Polarforschung trägt. Für Zähigkeit, die vor nichts zurückschreckt. Denn Vostok ist der kälteste Ort der Erde – hier zeigt das Thermometer minus 89,2 Grad an. Und die Existenz des Wissenschaftsbrennpunktes und der Besatzung hängen von diesem einen Konvoi ab. Er ist ihre Nabelschnur, er ist überlebenswichtig! Um ihn ranken sich viele respektvolle Geschichten.
Der Treck von Mirny nach Vostok lebt einzig vom Geist der Männer, die ihn fahren. Mechaniker, Funker, Logistiker und Fahrer, und fast jeder von ihnen kann fast alles davon. Einer von ihnen ist Leonid, angesehenster Ingenieur und Fahrer im 16 Mann starken Konvoiteam. Leonid „lebt“ die Expedition. Seine große Liebe ist der Schlepper „Nr. 3“. Leonid versteht jedes Geräusch seiner Charkovtschanka, spürt und ahnt dessen Schwächen und versucht ihnen mit seinem Erfindungsreichtum zuvorzukommen

Ein ganzes Jahr hat Andreas Sanders 47 Russen in der Antarktis begleitet. Er hat mit ihnen zusammengelebt und gearbeitet, die großen Kettenfahrzeuge repariert und gefahren, in Vostok zeitweise als Koch die gesamte Mannschaft versorgt. Gleichzeitig hat er die Expedition in Schrift, Bild und Film dokumentiert. Mit seinem etwa 1 ½ stündigen Film mit Live-Kommentar und vielen zusätzlichen Geschichten aus der Zeit entführt Sie Andreas Sanders in berauschende Eiswelten, unvorstellbare Strapazen und schwer beschreibbare Glücksmomente.
Eintritt: 15,- Euro

 
 

Alle Daten

  • So, 9. Feb 11:00

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