Liebe Freunde und Besucher von Marias Kino!

Alles belebt sich gerade wieder und auch wir arbeiten auf die Wiederbespielung unseres geliebten Kinos hin. Sie haben sicherlich den Beschluss der bayerischen Staatsregierung verfolgt, nach dem die Kinos ab 15. Juni unter Beachtung der vorgegebenen Hygiene- und Sicherheitsauflagen wieder öffnen dürfen.

Wir werden noch einige Zeit benötigen, zum einen, weil noch einige Details der Vorgaben fehlen, zum anderen, weil wir noch eine Baustelle im Kino abschließen müssen: wir bekommen gerade eine moderne Holzpeletts-Heizung und – in der aktuellen Lage besonders wichtig – eine hochmoderne Lüftungsanlage. Sie wird für eine sehr gute Belüftung des Saales sorgen – ein gutes Gefühl in diesen Zeiten. Für den gesamten Besuchsablauf ergänzen wir aktuell unser hausinternes Hygienekonzept und passen es nochmals den Auflagen an.

Wir knobeln auch noch, wie wir der Auflage nach nummerierter Sitzplatzvergabe gerecht werden können. Freie Sitzplatzwahl ist nämlich nach den derzeitigen Vorgaben bis auf Weiteres nicht möglich. Die Abstandsregelung erlaubt uns die Vergabe von nur 50 Plätzen, was für ein Glück, dass unser Saal so großzügig ist! So werden wir entspannt gemeinsam, aber „auf Lücke“ wieder Kino erleben können.

Wir hoffen, ab Anfang Juli spielbereit zu sein und sichten schon eifrig die Filmstartlisten der Verleiher. Wir brennen natürlich darauf, wieder Filme zeigen zu können und Sie als unsere Gäste zu begrüßen. Ihre Sicherheit und Ihre Gesundheit sind uns ein wichtiges Gut und haben für alle  Ablaufplanungen Priorität.

Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Bis bald
Ihr Marias Kino Team

Ob‘s stürmt oder schneit

obs_stuermt

Maria Stadler, die „Kinomarie“, ist ein Stück Kino­geschichte. Geboren am 30.10.1914 in Mühldorf, war sie schon als kleines Mädchen von dem damals noch jungen Medium Kino begeistert. Bereits am 12. Dezember 1945 bekam sie als eine der Ersten von der amerikanischen Besatzungsmacht die Lizenz zum Betrieb eines Lichtspielhauses in Endorf. Anfangs betrieb sie noch ein Wanderkino, das lief aber so gut, dass sie am 30. Oktober 1953 mit zwei gebrauchten Projektoren ihr Kino eröffnen konnte. Während der Zeit des großen Kinosterbens blieb sie trotz großer Entbehrungen ihrem Kino treu. Ihr Lebensmotto war stets: „Optimismus ist der Glaube an Erfolg“. Im Winter 1976/77 drehten die beiden Studenten der Münchner Hochschule für Film und Fernsehen Doris Dörrie und Wolfgang Berndt einen ca. 80-minütigen Dokumentarfilm über die inzwischen zur Kinolegende aufgestiegene Idealistin. „Ob‘s stürmt oder schneit“ blieb aber nicht ihre einzige Auszeichnung, des Weiteren bekam Maria fünf Mal die Bayerische Filmtheaterprämie und sogar einmal das Bundesfilmband in Gold.

Anlässlich des Todestages von Maria Stadler am 2. Dezember bringt Marias Kino dieses Filmjuwel zur Wiederaufführung – wie immer bei freiem Eintritt.      [tk]

Regie
Doris Dörrie, Wolfgang Berndt
Länge
80 Minuten
Produktion
Deutschland 1977
 
 

Alle Daten

  • Mo, 2. Dez 20:00

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