Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush

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Rabiye Kurnaz‘ Sohn Murat ist als Terrorverdächtiger von den Amerikanern auf Guantánamo inhaftiert. Der Kampf für Freiheit bringt die Bremer Hausfrau auf das Parkett der Weltpolitik und bis vor den Obersten Gerichtshof in Washington. Unterstützung erfährt die eigentlich lebensfrohe Frau von dem ruhigen Anwalt Bernhard Docke, der sich für Menschenrechte einsetzt.
Es ist sicher ein kühnes Unterfangen, die Geschichte des „deutschen Taliban“ nicht als knallharten Politthriller, sondern als erstaunlich leichtherzige Komödie zu erzählen. Aber genau damit haben Autorin Laila Stieler und Regisseur Andreas Dresen Erfolg. Sie konzentrieren sich auf Rabiye Kurnaz, die jahrelang zusammen mit ihrem Anwalt Bernhard Docke für die Freilassung ihres Sohnes Murat aus Guantanamo gekämpft hat. Auf der 72. Berlinale wurde der Film nicht nur mit Silbernen Bären für das Drehbuch und die Hauptdarstellerin prämiert, sondern auch von der Jury aus Kinobetreibern mit dem Gilde-Filmpreis bedacht. [cp]

Von
Andreas Dresen
Mit
Meltem Kaptan, Alexander Scheer, Charly Hübner, Nazmi Kirik, Sevda Polat, Abdullah Emre Öztürk
Deutschland 2022, 118 Minuten, ab 6 Jahren


Anzahl Plätze
200
Verfügbare Plätze
200
 
 

Termine

  • Fr, 27. Mai 20:00
  • So, 29. Mai 20:00
  • Di, 31. Mai 20:00
  • Mi, 1. Jun 20:00