Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein

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Paul Silberstein ist der jüngste Sproß einer altehrwürdigen Familie von Zuckerbäckern im Österreich der 1950er Jahre. Der Junge träumt davon, ein ebenso eleganter und freier Mensch zu sein wie sein Onkel. Als sein Vater stirbt, entdeckt Paul seine außergewöhnliche Gabe: Das Gestalten der eigenen Wirklichkeit. Der clevere, abenteuerlustige und fantasievolle Junge stellt nicht nur die steife Welt seiner Familie ziemlich auf den Kopf. Er lässt die Demütigungen des Vaters und der Pfarrer im Internat nicht an sich herankommen und flüchtet sich stattdessen in eine Welt, in der das Merkwürdige und Seltsame zelebriert wird.
Mit seinem im Jahr 2008 erschienenen Roman „Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“ verarbeitete der Künstler André Heller die Beziehung zu seinem Vater und erging sich dabei in überbordender Phantasie. Regisseur Rupert Henning gelingt ein nicht weniger magischer Film, der keine Sekunde langweilig ist. [cp]

Von
Rupert Henning
Mit
Karl Markovics, Sabine Timoteo, Valentin Hagg
Österreich 2018, 146 Minuten, ab 12 Jahren


 
 

Termine

  • Fr, 31. Mai 20:00
  • So, 2. Jun 20:00
  • Di, 4. Jun 20:00